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Jahresbericht 2009

"Was der Staat an materiellen Kräften verloren hat, muss er durch geistige ersetzen", äußerte der preußische König Friedrich Wilhelm III. nach der Niederlage Preußens gegen Napoleon 1806/07. Damit harakterisierte er während seines Aufenthalts in Memel, dem heute litauischen Klaipėda, mit einem Satz das Programm der Reformer. Diese Aussage könnte – cum grano salis – auch für die Academia Baltica gelten. Sie steht vor der Aufgabe, die schwindenden öffentlichen Mittel durch neue Ideen und Initiativen zu ersetzen. Die Akademie will die Menschen rund um die Ostsee dabei unterstützen, ihre gemeinsame Identität zu entdecken. Wer eine gemeinsame Identität besitzt, wird politische und gesellschaftliche Ziele ebenfalls gemeinsam verwirklichen. Dazu leistete die Academia Baltica im Jahre 2009 ihren Beitrag. Sie macht den europäischen Gedanken durch Begegnungen vor Ort sichtbar. Auf den Veranstaltungen der Akademie wird nicht nur über Europa gesprochen – hier treffen sich Europäer zum gemeinsamen Diskurs.
 

Lübeck, im Juli 2010
 
Dr. Christian Pletzing
Akademieleiter

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