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Programm 2012

Veranstaltungen im

1. Quartal    *   Januar    *   Februar    *   März
2. Quartal    *   April    *   Mai    *   Juni
3. Quartal    *   Juli    *   August    *   September
4. Quartal    *   Oktober    *   November    *   Dezember


Bei den Veranstaltungen finden Sie das jeweilige ausführliche Programm, sobald es vorliegt.

Dort finden Sie auch Informationen zum Ablauf und zu den Anmelde– und Teilnahmebedingungen.



Für die Anmeldung zu einer Veranstaltung benutzen Sie bitte das ANMELDEFORMULAR.

Bitte beachten Sie auch unsere Reise– und Stornobedingungen.

Wir senden Ihnen gerne unser Programm für 2012 auf Anforderung zu.

Sie können das Jahresprogramm auch als pdf-Dokument herunterladen:
1. Jahreshälfte (Januar-Juli), 2. Jahreshälfte (August-Dezember)




1. Quartal

Januar

12-12 6. – 10. Januar 2012

Polnische „Displaced Persons” in Lübeck. Zweite Werkstatt zur transnationalen Regionalgeschichte


Schülerinnen und Schüler aus Deutschland und Polen erforschen zusammen mit Wissenschaftlern und Studierenden das Leben polnischer „Displaced Persons” im Lübeck der Nachkriegszeit. Die Ergebnisse werden in einer Ausstellung präsentiert.

Leitung: Dr. Berit Pleitner und Dr. Christian Pletzing


12-032 27. – 29. Januar 2012

1200 Jahre deutsch-dänische Grenze. Aspekte einer Nachbarschaft


Im Jahre 811 wird die Eider erstmals als Grenze zwischen dem Karolingerreich und Dänemark erwähnt. Fast ein Jahrtausend lang war sie nicht nur eine Grenze, sondern auch ein Erinnerungsort und schließlich Gegenstand nationaler Debatten. Aber auch die späteren Grenzziehungen konstituieren bis heute Orte der Abgrenzung sowie kollektive Identitäten. Wir untersuchen die deutsch-dänische Grenze in Zeit und Raum und fragen nach ihrer Rolle als trennendes wie verbindendes Element.
Seminar mit der Europäischen Akademie Schleswig-Holstein

Leitung: Jörg Memmer
Kosten: ca. 219 € im EZ


Februar

1-12 5. – 6. Februar 2012

BALTIC MEDIA FORUM


Nach dem Ende des Ost-West-Konflikts hat sich die Ostsee von einem „Meer der Konfrontation“ zu einem „Meer der Kooperation“ entwickelt. Ausgangspunkt für mehr Zusammenarbeit im Ostseeraum war 1992 die Gründung des Ostseerates. 2012 bietet das Baltic Media Forum Gelegenheit für eine Bilanz von zwei Jahrzehnten Kooperation: Haben sich die Hoffnungen der Neunziger Jahre erfüllt? Sind die Potenziale für mehr Kooperation genutzt worden? Welche Grenzen und Herausforderungen müssen überwunden werden?
Ostseekonferenz in Kiel und auf Schloss Plön mit dem Norddeutschen Rundfunk Landesfunkhaus Schleswig-Holstein und der Filmförderung Hamburg-Schleswig-Holstein

Leitung: Dr. Rainer Pelka, Dr. Christian Pletzing, Patricia Stuchlik und Thorsten Kleine
Programm


2-12 17. – 19. Februar 2012

Familiengeschichte – Ortsgeschichte – Regionalgeschichte


Familiengeschichtsforschung beginnt mit der Suche nach familiären Daten und führt nicht selten zur Geschichte des Ortes und der Region. Anfängern und Profis wollen wir den Austausch ermöglichen und Hinweise auf Methoden sowie neue Quellen zur Erforschung ihrer Familiengeschichte in Ost- und Westpreußen geben.
Seminar mit dem Verein für Familienforschung in Ost- und Westpreußen

Leitung: Dr. Christian Pletzing
Kosten: ca. 189 € im EZ
Programm
Material von Dr. Flade (PDF, ~9,7MB)


25-12 23. Februar 2012

Aber das Leben geht weiter


Drei polnische und drei deutsche Frauen aus mehreren Generationen, deren Familiengeschichte sich nach Ende des Zweiten Weltkrieges auf dramatische Art kreuzte, setzen zum Thema „Flucht und Vertreibung“ ein Zeichen der Annäherung. Ein Film über Heimat, Krieg, über das Überleben in der Fremde, darüber wie die große Geschichte in das Dasein der Menschen hineinblitzt und die Lebensbahnen durcheinanderwirbelt. Film und Gespräch mit der Produzentin Karin Kaper.

Film und Gespräch in Sankelmark mit der Akademie Sankelmark und der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Schleswig
Beginn: 19:30 Uhr.

Leitung: Karin Kaper und Dr. Christian Pletzing
Programm


12-101 24. – 26. Februar 2012

Europäische Kulturlandschaften erreisen


Europa ist ein Kontinent kultureller Vielfalt, der sich aus unterschiedlichen Sprachen, Kulturen und Religionen wie ein Mosaik zusammensetzt. Indem wir Europa erreisen, machen wir uns das gemeinsame kulturelle Erbe, aber auch die bisweilen spannungsreiche Gegenwart bewußt. Die Reiseleiter der Academia Baltica und der Europäischen Akademie Schleswig-Holstein stellen Kulturlandschaften Europas vor und berichten von Begegnungen mit unseren Nachbarn.
Seminar mit der Europäischen Akademie Schleswig-Holstein

Leitung: Dr. Christian Pletzing
Kosten: ca. 115 € im EZ
Programm


März

12-080 2. – 4. März 2012

Putin und sein Präsident Medwedjew – wohin steuert Russland?


Unter Umgehung der russischen Verfassung, die nur eine einmalige Wiederwahl des Präsidenten zulässt, tritt Wladimir Putin 2012 für eine weitere Amtszeit als Präsident an. Was bedeutet die Rochade mit Dmitri Medwedjew für die Innen- und Außenpolitik Russlands? Gleitet Russland unter dem &bdquot;lupenreinen Demokraten Putin” immer mehr in ein autoritäres Fahrwasser? Ist Medwedjew nur eine Galionsfigur Putins?
Ein Seminar der Europäischen Akademie Schleswig-Holstein in Zusammenarbeit mit der Academia Baltica

Leitung: Dr. Karl-Friedrich Nonnenbroich
Kosten: ca. 189 € im EZ


29-12 5. – 7. März 2012

Netzwerk Ostsee


38 Jahre ist es her, dass das Übereinkommen zum Schutz der Ostsee unterzeichnet wurde, aus dem die Helsinki Commission (HELCOM) hervorgegangen ist. 20 Jahre wird der Ostseerat alt. Drei Jahre sind vergangen, seit die Europäische Union die Ostseestrategie verabschiedet hat, die die Zusammenarbeit in der Ostseeregion verstärken und verbessern soll. Was ist seitdem geschehen, wie entwickelt sich die Region rund um das gemeinsame Meer?
Tagung mit der Europäischen Akademie Berlin in Berlin

Leitung: Dr. Christian Pletzing


26-12 12. März 2012

Unkenrufe


Der Film "Unkenrufe - Zeit der Versöhnung" ist eine Tragikkomödie aus dem Jahre 2005 nach der gleichnamigen Erzählung von Günter Grass. Ein deutscher Kunsthistoriker lernt 1989 bei einem Aufenthalt in Danzig, heute Gdansk, der Stadt seiner Kindheit, eine polnische Restauratorin kennen; die auch früh ihre eigentliche Heimat, das litauische Wilna, heute Vilnius, verlassen musste. Bei einem gemeinsamen Abendessen entsteht die Idee, einen "Versöhnungsfriedhof" für Polen und Deutsche zu gründen. Schnell finden sich dafür deutsche und polnische Gesellschafter, und das Projekt wird ein voller Erfolg. Doch leider gerät dadurch der Aspekt der Völkerverständigung mehr und mehr ins Abseits.

Deutsch-polnischer Filmabend mit der Europäischen Akademie Schleswig-Holstein anlässlich des Parlamentsforums südliche Ostsee im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Kiel
Beginn: 19:15 Uhr.

Leitung: Dr. Christian Pletzing
Programm


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2. Quartal

April

7-12 17. – 23. April 2012

„Schwimmende Träume”. Frühling auf den Halligen


Die Halligen im Nationalpark Nordfriesisches Wattenmeer – Landschaft von Nolde und Storm sowie Welterbe der UNESCO – sind ein Phänomen von herber, oft magischer Schönheit. Viele Maler und Schriftsteller sind mit der Halligwelt untrennbar verbunden. Auf ihren Spuren wollen wir die Schönheiten dieser ursprünglichen Nordseelandschaft zur Zeit der Ringelgänse intensiv und anders erleben. Unsere Reise führt auf Hallig Hooge, die Halligen Oland und Langeneß sowie nach Pellworm.
Akademiereise

Leitung: Prof. Dr. Heinz Schürmann
Kosten: ca. 695 €, EZ-Zuschlag 98 €


13-12 20. – 22. April 2012

Mehrzweckhalle statt Präsidialpalais. Deutsch-polnische kommunale Partnerschaften in der Praxis


Über 600 Partnerschaften gibt es zwischen deutschen und polnischen Kommunen. Viele von ihnen haben ihre festen Traditionen, manche kämpfen aber auch mit Schwierigkeiten. In unserem Seminar wollen wir einigen grundsätzlichen, aber auch ganz praktischen Fragen aus dem Alltag deutsch-polnischer Zusammenarbeit nachgehen. Die Veranstaltung richtet sich an Vertreter von Kommunen und an Ehrenamtliche, die kommunale Partnerschaften mitgestalten oder aber auch erst eine deutsch-polnische Verschwisterung aufbauen möchten.

Leitung: Agata Lorkowska und Dr. Christian Pletzing
Kosten: 110 € im EZ
Programm (Deutsch)
Program (Polska




Mai

20-12 7. – 16. Mai 2012

Ostpreußische „Provinz”. Entdeckungen und Begegnungen im Königsberger Gebiet


Kleine Städte, vergessene Dörfer, verfallene und erneuerte Kirchen, Alleen und die Landschaft der „dunklen Wälder” prägen das nördliche Ostpreußen. Abseits der großen Straßen und der Hauptstadt Königsberg/Kaliningrad begeben wir uns auf Entdeckungen und Begegnungen mit der ostpreußischen Kulturlandschaft und der heutigen Kaliningrader Oblast. Unsere Reise führt nach Rauschen, Gilge am Kurischen Haff, Pobethen, Pillau am Frischen Haff, Königsberg, Insterburg und Gumbinnen und über Gerdauen, Ragnit, Tilsit und Trakehnen in die Rominter Heide.

Leitung: Prof. Dr. Heinz Schürmann und Joachim Rebuschat
Kosten: 1.090 € im DZ, EZ-Zuschlag 233 €


15-12 11. – 13. Mai 2012

21. Rheinsberger Symposium zur Fridericianischen Zeit


Tagung des Kunst- und Kulturvereins Rheinsberg zum 300. Geburtstag Friedrichs des Großen in Rheinsberg

Leitung: Prof. Dr. Jürgen Ziechmann
Kosten: 220 € im EZ


16-12 13. – 17. Mai 2012

Dresden: Auf literarischen Spuren vom Barock bis zur Gegenwart


Dresden ist für Schriftsteller seit vielen Jahrhunderten ein Thema und zugleich wurde es als Ort geistiger Anregung geschätzt. Die Zeit August des Starken geben die Romane von Józef Kraszewski wieder. Goethe und Schiller haben ihre Beziehung zu Dresden literarisch festgehalten, Nordlichter wie Caspar David Friedrich oder Hans Christian Andersen fanden hier Inspiration und Weggefährten. Über Kästner bis hin zu Uwe Tellkamp reicht die Schar großer Literaten, auf deren Spuren wir das heutige Dresden erleben und erlesen wollen. Dazu gehören auch Führungen in der Frauenkirche und den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.
Akademiereise

Leitung: Dr. Petra Zühlsdorf-Böhm
Kosten: ca. 660 €
Programm


14-12 30. Mai – 3. Juni 2012

Mecklenburgische Güter im 21. Jahrhundert


Abseits der großen Straßen Mecklenburg-Vorpommerns bestimmen Güter das Bild der Dörfer und der Landschaft, mit ihren aufwendigen Schlössern und Herrenhäusern, weiten Parkanlagen und imposanten Wirtschaftsgebäuden. Ohne landwirtschaftliches Fundament sind für ihren Erhalt frische Ideen gefragt. In diesem Jahr wollen wir ein Resümee der letzten zehn Jahre ziehen und in Augenschein nehmen, was aus den Visionen der Gutsherren von heute geworden ist und welche Nutzungen neu belebter Güter und Residenzen von Bestand sind.
Akademiereise

Leitung: Torsten Ode
Programm




Juni

9-12 8. – 10. Juni 2012

Vilnius – Riga – Tallinn. Drei Metropolen in Geschichte und Gegenwart


Die 800-Jahr-Feier Rigas 2001 oder die europäischen Kulturhauptstadtjahre 2009 bzw. 2011 in Vilnius und Tallinn haben den baltischen Hauptstädten Anlass geboten, Geschichtsbewusstsein unter Beweis zu stellen, daneben aber auch aktuelle Modernisierungsanstrengungen hervorzuheben. Wir blicken in die Vergangenheit der drei Städte, vergleichen, wie sie sich heutigen Besuchern präsentieren, und fragen nach der Bedeutung des historischen Erbes für die Gegenwart und Zukunft.

Leitung: Dr. Andreas Fülberth
Kosten: 110 € im EZ
Programm


19-12 15. – 17. Juni 2012

„Auferstanden aus Ruinen”? Die Kulturlandschaft Brandenburgs


Nach 1945 wurden mit dem Untergang des alten ostelbischen Brandenburg auch große Teile seiner Kulturlandschaft zerstört. Vieles ist seit 1989/90 wieder auferstanden, anderes wartet noch auf seine Rettung – von den Gutshäusern des märkischen Adels über die Erinnerungsorte Fontanes bis zu Orten jüdischer Kultur und der avantgardistischen Architektur der Weimarer Republik. Wir wollen das gerettete, wie auch das dem Verfall preisgegebene kulturlandschaftliche Erbe des 19. und 20. Jahrhunderts neu- und wiederentdecken.

Leitung: Dr. Kirsten Schulze
Kosten: ca. 209 € im EZ
Programm


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3. Quartal

Juli

6-12 1. – 14. Juli 2012

Region – Nation – Europa


21. Sommerkurs zu den historischen und aktuellen Beziehungen in Mittel- und Osteuropa für Studenten aus den baltischen Staaten, Polen, Tschechien, Russland, Weißrussland, der Slowakei und der Ukraine.

Leitung: Dr. Christian Pletzing und Patricia Stuchlik


21-12 8. – 16. Juli 2012

Schlesien – das zehnfach interessante Land


„Seit Anfang des Monats bin ich nun in diesem zehnfach interessanten Lande”, schrieb Goethe 1790 aus Schlesien an Herder. Und wirklich sind nur wenige Regionen Europas derart reich an Kunstschätzen wie Schlesien. Unsere Akademiereise nach Breslau, Hirschberg, Görlitz und Bautzen erkundet das historische wie das heutige Schlesien, wobei die Literatur dieses Raumes einen besonderen Schwerpunkt einnimmt.

Leitung: Prof. Dr. Heinz Schürmann
Kosten: ca. 960 € im EZ




August

22-12 21. – 28. August 2012

Einheit in Vielfalt?
Europäische Lebenswege zwischen den Kulturen


Deutsch-polnische Sommerschule in Sankelmark und Lübeck mit dem Hauptkomitee der Deutscholympiade Polens und dem Gymnasium Katharineum zu Lübeck

Leitung: Britta Lammers, Claas Neumann und Melanie Robinet




September

34-12 7. – 9. September 2012

Die Deutschen und ihr Luther.
Eine literarische Werkstatt


Luther hat die politische und geistige Landschaft dieses Landes verändert wie kaum ein anderer. Und er hat auch die deutsche Sprache geprägt, er schuf die moderne deutsche Prosa. Was bleibt von diesem protestantischen Heiligen? Worin besteht Luthers Erbe? Neben alten und heutigen Texten und Theaterszenen wollen wir Lieder, Filme, Bilder, Foto-Collagen aus Vergangenheit und Gegenwart sowie moderne multimediale Interventionen vorstellen.

Leitung: Roland Rittig
Kosten: ca. 199 Euro im EZ
Programm


4-12 13. – 16. September 2012

Nicht von hier und doch nicht fremd.
Autobiographisches Schreiben über die Herkunft aus einem anderen Land


6. Polnisch-deutsch-nordisches Symposium mit dem Institut für Germanistik der Universität Stettin und der Universität Trondheim

Leitung: Dr. Andrzej Talarczyk, Prof. Dr. Bernd Neumann


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4. Quartal

Oktober

10-12 12. – 14. Oktober 2012

Deutsch-Polnische Erinnerungsorte, Teil II


Das Gedächtnis einer Nation ist an eine Vielzahl unterschiedlicher Orte, Personen und Ereignisse gebunden. Gerade die deutsch-polnische Geschichte ist reich an „Erinnerungsorten“ im weiteren Sinne: Rhein und Weichsel, Ostpreußen als verlorene und neue Heimat oder auch die legendären Fußballspiele 1954 in Bern bzw. 1973 im Wembley-Stadion. Wir fragen, welche Erinnerungsorte es in Polen und Deutschland gibt und wie sie das nachbarschaftliche Miteinander, Gegeneinander und Nebeneinander prägen.
Tagung mit dem Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften

Leitung: Beate Herget M.A. und Dr. Christian Pletzing
Kosten: 110 Euro im EZ
Programm


17-12 18. – 21. Oktober 2012

„Naturnotizen”. Lyonel Feininger in Pommern


Zwischen 1891 und 1935 kam der amerikanische Künstler Lyonel Feininger fast jeden Sommer nach Pommern. Die Insel Usedom und die Dünenlandschaft um Deep im heute polnischen Hinterpommern wurden wichtige Sujets seiner Arbeiten. Unsere Reise führt auf den Spuren Feiningers nach Usedom, Swinemünde und Deep sowie nach Cammin und Treptow.
Akademiereise

Leitung: Dr. Petra Zühlsdorf-Böhm

Programm


8-12 18. – 24. Oktober 2012

Uwe Johnsons „Jahrestage”: eine literarische Spurensuche in Klütz und Boltenhagen


Jerichow, Gneez und Rande, die fiktiven Orte der „Jahrestage”, lassen sich in der mecklenburgischen Landschaft des Klützer Winkels finden. In Seminarrunden werden wir im Literaturhaus „Uwe Johnson” in Klütz an ausgewählten Texten des Romans arbeiten und das vielfältige Ausstellungsangebot des Literaturmuseums nutzen. Im Ostseebad Boltenhagen wohnen wir im John Brinckman Hotel, direkt am Strand gelegen.
Akademiereise und Seminar vor Ort

Leitung: Almut Straßburg-Grönzin
Programm




November

35-12 5. – 7. November 2012

„Ich bin auch ein Vertriebener ...”
Heimatverlust und Familiengeschichten für Kinder und Enkel


Flucht und Vertreibung prägten nicht nur die unmittelbar Betroffenen, sondern auch ihre Kinder und Enkel. Schwierige Identitäten zwischen dem Hier im Westen und der versunkenen Heimat der Eltern und Großeltern waren die Folge. Sie schwankte zwischen Ablehnung und Annäherung. Die nachgeborenen Generationen suchen für sich nach neuen Wegen und begeben sich auf vielfältige Spurensuche. Dieser Umgang mit dem Heimatverlust ihrer Familien führt zu einer Wiederentdeckung Mittel- und Osteuropas.
Tagung in Zusammenarbeit mit der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung

Leitung: Dr. Tillmann Bendikowski
Programm


18-12 9. – 11. November 2012

Gerhart Hauptmann – im Spannungsfeld von Zeit und Geist


Als Gerhart Hauptmann (1852-1946) 1912 vor allem für seine reiche dramatische Dichtung mit dem Literaturnobelpreis gewürdigt wird, kann er fünfzigjährig auf eine einzigartige literarische Karriere zurückblicken. Seine Werke begleiten das Kaiserreich, die Weimarer Republik und die Zeit des Nationalsozialismus. Im Hauptmann-Jubiläumsjahr wenden wir uns vor allem seinem Erstlingswerk und seinen Dramen zu. Wie aktuell ist Hauptmann geblieben, was hat er uns heute noch Gültiges zu sagen?

Leitung: Dr. Petra Zühlsdorf-Böhm
Kosten: ca. 209 Euro im EZ
Programm


12-155 16. – 18. November 2012

„Was kann phantastischer sein als die Wirklichkeit?” Russische Dichter des 19. Jahrhunderts


Die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts wird in der russischen Literatur beherrscht von der überragenden Dichtergestalt des Alexander Puschkin. Doch neben ihm formen das „Goldene Zeitalter” auch Dichter wie Michail J. Lermontow oder Iwan S. Turgenjew, Fjodor Dostojewski und Lew Tolstoi. Mit dem Versroman „Eugen Onegin” schuf Puschkin den ersten großen Roman des 19. Jahrhunderts, und mit Tolstois letztem Drama „Der lebende Leichnam” wird es zu Ende geführt. Was zwischen diesen literarischen Polen Russland bewegt, ist – in Auszügen – Gegenstand unseres Seminars.
Eine Veranstaltung der Europäischen Akademie Schleswig-Holstein mit der Academia Baltica

Leitung: Dr. Mechtild Hobl-Friedrich
Kosten: ca. 195 Euro im EZ


11-12 26. – 28. November 2012

Zwischen Narva und Nimmersatt: Menschen in Bewegung


Menschen unterschiedlicher Sprache, Konfession und Kultur formten zwischen Nimmersatt und Narva Landschaften und gaben ihnen Namen. Einwanderer fanden über Jahrhunderte eine neue Heimat: Deutsche und Russen, Schweden, Juden, Altgläubige und andere. Wir fragen, wie Menschen unterschiedlicher Herkunft die Regionen des östlichen Ostseeraums geprägt haben – und wie die Landschaften ihrerseits die Menschen formten.

Leitung: Helge Hellberg M.A.
Kosten: 110 Euro im EZ
Programm




Dezember

24-12 2. – 9. Dezember 2012

Schleswig – eine mehrsprachige Region in Europa


Fortbildungskurs in Sankelmark für angehende und aktive Deutschlehrkräfte aus Weißrussland, Lettland und Litauen mit der Deutschen Auslandsgesellschaft e.V.

Leitung: Martin Herold, Dr. Christian Pletzing und Patricia Stuchlik


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