Programm 2010
Veranstaltungen im
1. Quartal * Januar * Februar * März 2. Quartal * April * Mai * Juni 3. Quartal * Juli * August * September 4. Quartal * Oktober * November * Dezember
Bei den Veranstaltungen finden Sie das jeweilige ausführliche Programm, sobald es vorliegt.
Dort finden Sie auch Informationen zum Ablauf und zu den Anmelde– und Teilnahmebedingungen.
Für die Anmeldung zu einer Veranstaltung benutzen Sie bitte das ANMELDEFORMULAR.
Bitte beachten Sie auch unsere Reise– und Stornobedingungen.
Wir senden Ihnen gerne unser Jahresprogramm 2010 auf Anforderung zu.
Januar
| 2–10 | 16. – 17. Januar 2010 Akademiereisen: Begegnungen mit den NachbarnSeminar in Bad MalenteBegegnungen mit Menschen und Kulturlandschaften in Nord–, Mittel– und Osteuropa bieten die Studienreisen der Academia Baltica. Die Reiseleiter der Akademie stellen Ihre für 2010 geplanten Studienreisen vor und halten Rückschau auf die Reisen des Jahres 2009. Zu einem Wiedersehen eingeladen sind alle Teilnehmer früherer Akademiereisen – und alle, die künftig mitreisen möchten. | ||
| ...Programm | ...Anmeldung | Pletzing | |
| 30–10 | 25. Januar 2010 Tschüss DDR! Über Warschau in die FreiheitFilm und Gespräch mit dem Kino KoKi LübeckIm Spätsommer 1989 wagten Zehntausende die Flucht über den Osten in den Westen. Der Film „Tschüss DDR! Über Warschau in die Freiheit” erzählt ein fast vergessenes Kapitel der deutsch–polnischen Geschichte. Im historischen Wendejahr reisten DDR–Bürger nicht nur über die Botschaften der Bundesrepublik Deutschland in Prag und Budapest aus. Viele suchten über Warschau den Weg in die Freiheit. Diese andere Botschaftsgeschichte erzählt der 55–minütige Dokumentarfilm des Regisseurs Krzysztof Czajka. Beginn ist um 20.30 Uhr. | ||
| ... | ...Anmeldung | Feddersen/Gil/Pletzing | |
| 3–10 | 29. – 31. Januar 2010 Im zwanzigsten Jahr der deutschen Einheit: Was bleibt vom Herbst 1989?Seminar mit der Akademie für Politik, Wirtschaft und Kultur in Mecklenburg–Vorpommern in Schwerin1989/90 wurde die Teilung Deutschlands durch die friedliche Revolution in der DDR überwunden. Auch 20 Jahre danach scheint es wie ein Wunder, dass das mauerbewehrte System der DDR durch demonstrierende Bürger zu Fall gebracht werden konnte. Wir diskutieren mit ehemaligen Bürgerrechtlern Hintergründe und Ursachen der Wende von 1989 und fragen nach der Bedeutung der Entwicklungen in der Sowjetunion und in Polen für das Geschehen in Deutschland. Welche Spuren hat die Bürgerrechtsbewegung von 1989 dauerhaft hinterlassen? | ||
| ...Programm | ...Anmeldung | Bussiek/Pletzing | |
Februar
| 6–10 | 19. – 21. Februar 2010 Familiengeschichte – Ortsgeschichte – RegionalgeschichteSeminar in Bad Malente mit dem Verein für Familienforschung in Ost– und WestpreußenAuf der Suche nach ihren Wurzeln stoßen Familienforscher auf die verschiedenen konfessionellen und ethnischen Bevölkerungsgruppen, die in Ost– und Westpreußen über Jahrhunderte hinweg lebten. Was mit der Suche nach familiären Daten beginnt, führt nicht selten zur Geschichte des Ortes und der Region. Anfängern und Profis wollen wir den Austausch ermöglichen und Hinweise auf Methoden sowie neue Quellen zur Erforschung ihrer Familiengeschichte geben. | ||
| ...Programm | ...Anmeldung | Pletzing | |
März
| 8–10 | 12. – 14. März 2010 Uwe Johnson: Jahrestage, Band 2Literaturwerkstatt in Bad MalenteUwe Johnsons „Jahrestage” nehmen nicht nur im Werk des Autors, sondern in der deutschen Literatur überhaupt eine Ausnahmestellung ein. Diese gründet sich sowohl auf die ambitionierte Erzählkomposition, als auch auf das Hauptthema: Die Erinnerung an die jüngste deutsche Geschichte (1931–1968) aus der Sicht einer Deutschen in New York. Dabei stellt die Protagonistin Gesine Cresspahl die Frage jeden Erinnerns: welche gesellschaftlichen Bedingungen und welche Entscheidungen ließen sie zu der werden, die sie in der erzählten Gegenwart 1968 ist? Gegenstand der Werkstatt ist der zweite Band der Jahrestage, den wir uns in Lektüre und Gespräch erschließen wollen. | ||
| ...Programm | ...Anmeldung | Straßburg–Grönzin | |
| 22–10 | 16. März 2010 - TERMINÄNDERUNGDie Sprache der Steine lesen. Jüdische Spuren in der KaschubeiBuchvorstellung, Vortrag und Diskussion mit der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft” und der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas in BerlinDie Geschichte und Kultur der Juden in der Kaschubei ist ein Erinnerungsort, dessen Erinnerung abgebrochen ist. Während die wissenschaftliche Erforschung jüdischer Lebenswelten in der Kaschubei langsam Fortschritte macht, ist dieses Thema in der populären Literatur und in Reiseführern nicht präsent. Academia Baltica und Kaschubisches Institut stellen das seit 2006 mit einem Team aus Polen, Deutschland und Israel erarbeitete zweisprachige Reisehandbuch zu Orten jüdischer Kultur und Geschichte der Kaschubei in Berlin vor. | ||
| ... | ...Anmeldung | Borzyszkowska–Szewczyk/Pletzing | |
nach oben zum Seitenanfang April
| 31–10 | 24. – 26. September 2010 TERMINÄNDERUNG Germanisierung und Russifizierung. Mythos und Realität nationaler SprachpolitikTagung in Bad MalenteDas Bemühen um Vereinheitlichung der sprachlichen Verhältnisse in Preußen und dem Russischen Reich brachte im 19. und 20. Jahrhundert Entwicklungen mit sich, die von ihren Kritikern als Germanisierung und Russifizierung bezeichnet wurden. Objekt von Germanisierungsbestrebungen waren die im Zuge der Teilungen zu preußischen Untertanen gewordenen Bewohner des westlichen Polen. Die Russifizierung der Ostseeprovinzen des Zarenreichs betraf unterdessen sowohl Esten und Letten als auch die dortigen Deutschen – und ebenso Polen und Litauer im russischen Teilungsgebiet der früheren Adelsrepublik. Entsprechen unsere Vorstellungen davon, wie die mit Germanisierung und Russifizierung verbundene Sprachenpolitik den Alltag beeinflusste, der tatsächlichen damaligen Situation? | ||
| ... | ...Anmeldung | Fülberth/Pletzing | |
Mai
| 12–10 | 7. – 9. Mai 2010 Ist der Pole dem Deutschen ein Bruder? Geschichte und Gegenwart der deutschen PolenfreundschaftDeutsch–polnische Begegnung in Bad MalenteDas Verhältnis Deutscher zu Polen prägten nicht nur Gleichgültigkeit und Unverständnis, Arroganz und Feindschaft. Es gab in der Geschichte auch Zeiten großer Polensympathie und selbst in konfliktreichen Perioden fanden sich Deutsche, die sich für eine Verständigung oder Versöhnung mit Polen einsetzten. An diese deutsche Polenfreundschaft möchten wir erinnern. Der Bogen wird von den Teilungen Polens über das 19. Jahrhundert, in dem Polen nicht nur während des Völkerfrühlings unter den Deutschen auf Beistand rechnen konnte, weiter über das 20. Jahrhundert bis hin zu Solidarność und der Gegenwart geschlagen. „Solange die Welt besteht, wird der Pole dem Deutschen kein Bruder sein” – die Gültigkeit dieses überlieferten polnischen Sprichwortes werden wir in Zweifel ziehen. | ||
| ...Programm | ...Anmeldung | Brandt/Pletzing | |
| 15–10 | 8. – 9. Mai 2010 19. Rheinsberger Symposion zur Fridericianischen ZeitTagung des Kunst– und Kulturvereins Rheinsberg in Rheinsberg | ||
| ... | ...Anmeldung | Ziechmann | |
| 19–10 | 16. – 21. Mai 2010 Akademiereise | ||
| ...Programm | ...Anmeldung | Zühlsdorf–Böhm | |
Juni
| 41–10 | 4. – 6. Juni 2010 60 Jahre Deutsch–Baltische GesellschaftBundestreffen in Darmstadt | ||
| ... | ...Anmeldung | Neander | |
| 21–10 | 20. – 23. Juni 2010 Akademiereise | ||
| ...Programm | ...Anmeldung | Ode | |
nach oben zum Seitenanfang Juli
| 10–10 | 8. – 10. Juli 2010 BALTIC MEDIA FORUM. Polen – Nachbar und Partner an der OstseeInternationale Medienkonferenz mit dem Norddeutschen Rundfunk Landesfunkhaus Schleswig–Holstein und der Filmförderung Hamburg–Schleswig–Holstein in LübeckDer Ostseeraum gewinnt nach Jahrzehnten der Teilung seinen ursprünglichen Charakter als einheitlicher Wirtschafts– und Kulturraum zurück. Die Länder an der Ostsee rücken enger zusammen und bauen ihre Zusammenarbeit aus. Eine zunehmend wichtigere Rolle spielt Polen. Vor 30 Jahren nahm in Polen die politische Wende ihren Anfang, die gleichzeitig zum Beginn einer neuen Ära im Ostseeraum wurde. Das Baltic Media Forum 2010 rückt Polen, seine Bedeutung im Ostseeraum und sein Verhältnis zu seinen Nachbarn in den Mittelpunkt. Das Forum bietet eine Plattform zur Begegnung und zum Erfahrungsaustausch für Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Kultur sowie von Journalisten und Vertretern aus der Filmbranche. Es diskutiert neben Fragen internationaler Beziehungen und aktuellen Themen im Ostseeraum insbesondere die Chancen grenzüberschreitender Zusammenarbeit und Partnerschaft. Ziel des Forums ist es, Kontakte zu vermitteln, Ideen für Kooperationen zu entwickeln sowie neue Projekte anzuregen und somit zur Förderung einer gemeinsamen Identität im Ostseeraum beizutragen. | ||
| ...Programm | ...Anmeldung | Christ/Kleine/Pletzing/Stuchlik | |
| 16–10 | 10. – 18. Juli 2010 Städte im Krieg: Leben, Leiden und Erinnern in Lübeck und DanzigDeutsch-polnische Sommerschule mit dem Hauptkomitee der Deutscholympiade Polens und dem Museum des Zweiten Weltkriegs (Gdańsk) vom 10. bis 18. Juli 2010 in Lübeck und Danzig/GdańskDer Alltag in Lübeck und Danzig während des Zweiten Weltkriegs steht im Mittelpunkt der deutsch-polnischen Sommerschule. Schüler aus Polen und aus Lübeck suchen Spuren des Krieges, sprechen mit Zeitzeugen und fragen nach der Darstellung des Krieges in Museen. Exemplarisch wollen wir uns mit polnischen Zwangsarbeitern, Lübecker Opfern des Bombenangriffs am Palmsonntag 1942, Displaced Persons und Flüchtlingen bzw. Heimatvertriebenen in Lübeck sowie mit den deutsch-polnischen Beziehungen in der Freien Stadt Danzig, den Opfern der nationalsozialistischen Herrschaft im Reichsgau Danzig-Westpreußen sowie der deutschen Minderheit in der Volksrepublik Polen beschäftigen. Teilnahme auf Einladung. | ||
| ...Programm | ...Anmeldung | Pleitner | |
| 27–10 | 10. – 17. Juli 2010 Adel des Geistes? 14. Internationales Thomas–Mann–Festival in NiddenLiteratur– und Musik–Festival des Thomas–Mann–Kulturzentrums in NiddenDas Thomas–Mann–Festival zählt zu den bekanntesten und größten Kulturveranstaltungen in der Sommersaison auf der Kurischen Nehrung. Die Konzerte, Kunstausstellungen, literarischen Nachmittage und offenen Diskussionen finden an verschiedenen Orten in Nidden statt: in Thomas Manns früherem Sommerhaus, in der Evangelisch–Lutherischen Kirche, im Bernsteinmuseum sowie im Kultur– und Informationszentrum „Agila”. | ||
| ... | ...Anmeldung | Motuziené | |
| 1–10 | 18. – 31. Juli 2010 Region – Nation – Europa19. Sommerkurs zu den historischen und aktuellen Beziehungen in Mittel– und Osteuropa für Studenten aus den baltischen Staaten, Polen, Tschechien, Russland, Weißrussland, der Slowakei und der Ukraine in Bad MalenteDie historischen und aktuellen Beziehungen der Nationen in Mittel– und Osteuropa stehen im Mittelpunkt unseres Sommerkurses. Unter dem Leitthema „Region, Nation, Europa” wollen wir Geschichtsbücher analysieren, Zeitungen auswerten und eine Umfrage durchführen. Eine Exkursion in das deutsch–dänische Grenzgebiet führt in das Miteinander von Mehrheiten und Minderheiten. Gute Kenntnisse der deutschen Sprache sind Voraussetzung zur Teilnahme. | ||
| ... | ...Anmeldung | Pletzing/Stuchlik | |
August
| 23–10 | 2. – 10. August 2010 Akademiereise auf literarischen Spuren durch Litauen | ||
| ...Programm | ...Anmeldung | Schürmann | |
| 26–10 | 25. – 29. August 2010 Akademiereise nach Dänemark | ||
| ...Programm | ...Anmeldung | Ode | |
September
| 18–10 | 6. – 19. September 2010 Akademiereise nach Finnland, Russland und Estland | ||
| ...Programm | ...Anmeldung | Hackmann/Kauppala | |
| 17–10 | 13. – 20. September 2010 Migration und Kulturtransfer im Ostseeraum: Danzig und StockholmHistorischer Workshop für junge Erwachsene in Danzig/Gdańsk und StockholmEin zentrales Element in der Geschichte und Gegenwart des Ostseeraums ist die kulturelle Vielfalt, Ergebnis komplexer und Jahrhunderte währender Migrationsbewegungen. Der Zweite Weltkrieg und die Bevölkerungsverschiebungen auf Grundlage des Konzeptes eines ethnischen Nationalismus zerrissen historische Verbindungen, zerstörten viele Kulturräume und hatten eine gewaltsame Homogenisierung der Bevölkerung im Ostseeraum zur Folge. Doch die Spuren der durch Migration und Kulturaustausch geprägten sprachlich vielfältigen Kulturräume sind noch sichtbar. Unser Workshop will am Beispiel Danzigs und Stockholms die Spuren von Migrationsprozessen und kulturellen Transfers innerhalb des Ostseeraums dokumentieren. | ||
| ... | ...Anmeldung | Pleitner/Pletzing | |
| 24–10 | 23. – 28. September 2010 Akademiereise durch Polen zu den Burgen im südlichen Teil des ehemaligen Ordensstaates | ||
| ...Programm | ...Anmeldung | Schürmann | |
| 43–10 | 24. – 26. September 2010 61. Carl–Schirren–Tag. Deutschbaltische KulturtageKulturtage der Carl–Schirren–Gesellschaft in Lüneburg | ||
| ... | ...Anmeldung | Wulffius | |
nach oben zum Seitenanfang Oktober
| 7–10 | 1. – 3. Oktober 2010 Sarah Kirschs poetische Vermessung der (geteilten) WeltLiteraturwerkstatt in Bad Malente„Ich empfinde mich als Chronist einer Endzeit. Ich nehme auf, was es alles gibt auf der Welt. Manches, wie die Bäume, kann man nur noch betrauern. Ich versuche, alles ein wenig aufzuheben” (1983). Die literarische Werkstatt diskutiert Gedichte von Sarah Kirsch, denen es nie an Kraft und Bereitschaft mangelte, den Erfahrungen und Bedrohungen der Zeiten in Ost und West mit tätiger und kämpferischer Menschenliebe zu begegnen. Eine Lyrik, die die Sinne mobilisiert gegen eine verbürokratisierte Wahrnehmung der Welt: „Deine Poren / sind völlig verstopft und verkommen: vernehmen / Die einfachsten Dinge nicht mehr”. Ihre lyrische Sozialisation beginnt in der DDR, die sie 1977 verlässt. Das Lesen und Verstehen von Gedichten – Wort für Wort – ist das Anliegen der Werkstatt. | ||
| ... | ...Anmeldung | Bähtz/Rittig | |
| 34–10 | 15. – 17. Oktober 2010 Das Baltikum im Zweiten WeltkriegInternationales Seminar in Bad MalenteIm August 1939 schlossen das Deutsche Reich und die Sowjetunion einen Nichtangriffspakt. Das geheime Zusatzprotokoll regelte die Aufteilung Ostmitteleuropas in Einflusssphären. Infolgedessen wurden nur wenige Monate später Litauen, Lettland und Estland von sowjetischen Truppen besetzt. Auf die Inkorporation der drei Staaten in die Sowjetunion 1940 folgte die deutsche Besatzung. Während Juden und Andersdenkende verfolgt wurden, hofften die Angehörigen der baltischen Nationen, mit deutscher Hilfe ihre Unabhängigkeit wiederzugewinnen. 1944/45 wurden die baltischen Staaten von den Deutschen befreit – und von der Sowjetunion erneut in Besitz genommen. Wir fragen nach den Zielen der Besatzer, nach Widerstand, Anpassung und Kollaboration sowie den politischen Folgen der Besatzungszeit. | ||
| ... | ...Anmeldung | Brüggemann | |
| 20–10 | 22. – 24. Oktober 2010 Akademiereise nach Güstrow mit der Ernst Barlach Stiftung | ||
| ... | ...Anmeldung | Zühlsdorf–Böhm | |
November
| 25–10 | 5. – 8. November 2010 Akademiereise nach Weimar im Schillerjahr 2010 | ||
| ... | ...Anmeldung | Schürmann | |
| 9–10 | 12. – 14. November 2010 Uwe Johnson: Jahrestage, Band 3Literaturwerkstatt in LübeckUwe Johnsons „Jahrestage” nehmen nicht nur im Werk des Autors, sondern in der deutschen Literatur überhaupt eine Ausnahmestellung ein. Diese gründet sich sowohl auf die ambitionierte Erzählkomposition, als auch auf das Hauptthema: Die Erinnerung an die jüngste deutsche Geschichte (1931–1968) aus der Sicht einer Deutschen in New York. Gegenstand der Werkstatt ist der dritte Band der Jahrestage, den wir uns in Lektüre und Gespräch erschließen wollen. Wir knüpfen an das Seminar im März an. Neue Teilnehmer sind willkommen! | ||
| ... | ...Anmeldung | Straßburg–Grönzin | |
| 44–10 | 12. – 14 November 2010 Carl Schirren und seine Epoche22. Wissenschaftliches Baltisches Seminar in Lüneburg | ||
| ... | ...Anmeldung | Wulffius | |
| 11–10 | 19. – 21. November 2010 Westwärts – Migranten aus Polen in der Bundesrepublik DeutschlandDeutsch–polnisches Seminar in Bad MalenteSeit Ende des Zweiten Weltkriegs kamen hunderttausende Menschen aus Polen in das westliche Deutschland. Polnische „Displaced Persons”, die nach dem Krieg nicht mehr in ihre Heimat zurückkehren konnten oder wollten, blieben in den westlichen Besatzungszonen. Zugleich verloren Deutsche im nach Westen verschobenen Polen ihre Heimat. Später reisten deutschstämmige Aussiedler ebenso wie politische Flüchtlinge in die Bundesrepublik aus. Nach dem Beitritt Polens zur EU stellt sich die Frage, ob die Grenzen Deutschlands für polnische Migranten geöffnet werden sollen. Wir fragen nach Formen und Beweggründen, Chancen und Grenzen der Migration von Polen nach Deutschland. | ||
| ... | ...Anmeldung | Herget | |
| 42–10 | 19. – 21. November 2010 Kulturtage Mare BalticumKulturtage der Deutsch–Baltischen Gesellschaft in Darmstadt | ||
| ... | ...Anmeldung | v. Auer | |
Dezember
| 14–10 | 5. – 11. Dezember 2010 Deutschland – ein Wintermärchen?Dritter internationaler Winterkurs für Studenten der Germanistik aus Polen, den baltischen Staaten, Russland und Weißrussland mit der Deutschen Auslandsgesellschaft in LübeckDeutschland im Dezember: Weihnachtsmärkte, geschmückte Schaufenster, Lebkuchen und Kerzenschein. Wie aber sieht der Alltag in Deutschland aus? Der Winterkurs für Studierende der Germanistik ermöglicht Einblicke in Sprache und Wirtschaft, Literatur und Politik, Journalismus und Geschichtsdarstellung. Eine Exkursion führt nach Hamburg. Teilnahme auf Einladung. | ||
| ... | ...Anmeldung | Pletzing | |
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| 32–10 | Der Ostseeraum: Auf dem Weg zu einer gemeinsamen Identität?Projekt zur Geschichte und Kultur des OstseeraumsIm Ostseeraum bestehen seit dem Mittelalter Kulturräume, die von unterschiedlichen Ethnien, Sprachen und Religionen geprägt wurden. Die meisten dieser Regionen waren im Zeitalter des Nationalismus umstritten und nicht selten umkämpft. Der Zweite Weltkrieg und der Kalte Krieg zerrissen die historischen Verbindungen. Um ein gemeinsames Bewusstsein des Ostseeraums zu schaffen, gilt es heute, nationale Vereinnahmungen von Geschichte und Kultur zu überwinden und die Perspektiven europäisch zu erweitern. Dann wird deutlich, dass Kultur und gemeinsame Werte nicht durch nationale Abgrenzung, sondern durch gegenseitige Verflechtung verschiedener Traditionen entstehen. An die Stelle rückwärts gewandter Erinnerungspolitik tritt die gemeinsame Arbeit an einer Identität des Ostseeraums. Ein adäquates Mittel für die Schaffung einer gemeinsamen Identität des Ostseeraums ist ein Ostseegeschichtsbuch. Es veranschaulicht die historischen und kulturellen Gemeinsamkeiten der Nationen und Regionen an der Ostsee. Das Buch zeigt, dass die Geschichte des Ostseeraums mehr ist als die Addition nationaler Geschichtserzählungen, reflektiert aber auch unterschiedliche Standpunkte und Perspektiven. | ||
| ... | ...Anmeldung | Pletzing | |
| 33–10 | Estnische Displaced Persons in DeutschlandAusstellungs– und ForschungsprojektAm Ende des Zweiten Weltkrieges befanden sich Zehntausende Esten in Deutschland, die nicht in ihre Heimat zurückkehren konnten. Die Mehrheit dieser „Displaced Persons” war vor den sowjetischen Besatzungstruppen geflohen, manche hatten während des Krieges mit den Deutschen zusammengearbeitet. Heute ist dieser Aspekt der Nachkriegsgeschichte in Estland wie in Deutschland beinahe vergessen. Das Projekt dokumentiert den Alltag der estnischen Displaced Persons in den Flüchtlingslagern und fragt nach den Beziehungen zwischen Deutschen und DPs. | ||
| ... | ...Anmeldung | Jürisson | |
| 35–10 | Königsberg – Kaliningrad: Lebendige ErinnerungenDokumentationsprojekt zur Stadtgeschichte Königsbergs/KaliningradsDie dramatische Geschichte von Königsberg/Kaliningrad ist einer der wesentlichen Gründe dafür, dass das Selbstbild der Kaliningrader immer noch unklar ist. Ohne die Erinnerung an die Vergangenheit ist eine Zukunft nicht möglich, doch der freie Zugang zur Vorkriegsgeschichte der Stadt und Region wurde erst in den neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts möglich. Viele Zeugnisse der Geschichte sind schon für immer verlorengegangen. Die verbliebene Überlieferung festzuhalten, für die heutigen Bewohner der Stadt darzustellen, zugänglich zu machen, sie für künftige Generationen zu bewahren und somit die Kontinuität der Geschichte wiederherzustellen – das sind die zentralen Ziele des Projektes. | ||
| ... | ...Anmeldung | Kolbaneva | |
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Inselzeit auf Hiddensee