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Programm 22-05

 



Schlösser und Gärten im Hirschberger Tal

nebst einem Tupfer Görlitz
 

Eine Akademiereise
mit der Europäischen Akademie Sankelmark
vom 3. bis 10. Juli 2005

 

Überreich an Baudenkmälern, Kulturschätzen und landschaftlicher Schönheit rühmen Kenner das Hirschberger Tal als Schlesiens Elysium. Im frühen 19. Jahrhundert begann der preußische Hof das Tal als Sommerfrische zu entdecken. Neben den jahrhundertelang angestammten Adelssitzen wuchsen prächtige Residenzen, entworfen von Preußens besten Köpfen: Schinkel, Stüler, Lenné. Die Ensembles aus Schlössern und Parks, Wohn- und Bauernhäusern, romantischen Tempeln, Aussichtsplätzen, Ruinen und Cottages, überragt vom imposanten Kamm des Riesengebirges, summieren sich bis heute zu einer Kulturlandschaft von europäischem Rang, zu einer der bedeutendsten Parklandschaften in der Mitte Europas. Wir laden Sie ein, Preußens Arkadien zu entdecken, und offerieren als Dreingabe das Stadtjuwel Görlitz!

       Arne Franke M.A.              Dr. Christian Pletzing                Dr. Dietmar Albrecht
  
Vorbereitung und Leitung                 Akademieleiter                         Academia Baltica .V.


 

Programm

Sonntag, 3. Juli 2005                        Nach Hirschberg
8.30 Uhr Abfahrt am Hauptbahnhof Lübeck am Halt für Reisebusse Beim Retteich vom Hauptbahnhof 200 m nach rechts. Zusteigehalt um 12.30 Uhr am Bahnhof Erkner bei Berlin (S-Bahn, Regionalbahn) und um 16 Uhr am Bahnhof Dresden-Neustadt. Gegen 19.30 Uhr Ankunft in Hirschberg/Jelenia Góra. Quartier und Abendessen im Hotel Schloß Lomnitz, ul. Karpnicka 3, PL-58-500 Jelenia Góra 14, Tel. 004875-713046, www.schloss-lomnitz.pl. Am Abend Vorstellungsrunde und Einführung.


Montag, 4. Juli 2005              Vom Mittelalter zum Barock
Vormittags Besuch des Wohnturmes von Boberröhrsdorf/Siedlęcin mit seinen mittelalterlichen Wandmalereien. Weiter nach Lähn/Wlen zur Besichtigung des Schlosses samt Nebengebäuden und der Burgruine. Anschließend Mittagessen. Zurück nach Hirschberg. Stadtrundgang mit Ring, Pfarrkirche und Gnadenkirche. Weiterfahrt nach Schwarzbach/Czarne. Schloßführung und Kaffeerunde mit Jacek Jakubiec, Leiter des ökologischen Zentrums. Quartier und Abendessen im Hotel Schloß Lomnitz.


Dienstag, 5. Juli 2005           Die Residenzen der Schaffgotsch
Vormittags über Giersdorf/Podgorzyn nach Bad Warmbrunn/Cieplice Zdrój. Rundgang mit Bethauskirche und Schloßbesichtigung. Spaziergang zur Propsteikirche mit den schaffgotschen Epitaphien. Mittagspause und Zeit zur freien Verfügung. Um 15 Uhr Fahrt über Hermsdorf (Schloß der Familie Schaffgotsch), an Burg Kynast vorbei nach Giersdorf/Podgórzyn und über die Höhenstraße weiter zur Besichtigung des Schlosses von Stonsdorf/Staniszów. Quartier und Abendessen im Hotel Schloß Lomnitz.


Mittwoch, 6. Juli 2005        Über den Landeshuter Kamm hinweg
Fahrt nach Landeshut/Kamienna Góra. Stadtbesichtigung mit Ring und Gnadenkirche. Weiter nach Grüssau/Krzeszów, dort Mittagessen und anschließend Besichtigung der Abtei. Weiterfahrt nach Schömberg/Chełmsko Śląskie und Stadtbesichtigung. Über Michelsdorf/Miszkowice nach Kunzendorf/Niedamierów. Kaffeepause im Begegnungszentrum. Quartier und Abendessen im Hotel Schloß Lomnitz.


Donnerstag, 7. Juli 2005       Königliche Sommerresidenzen
Vormittags über Fischbach/Karpniki zum Falkenstein/Sokolec. Aufstieg zum Schweizerhaus, Mariannenfelsen und Gipfelkreuz. Picknick aus dem Lunchpaket. Weiter nach Buchwald/ Bukowiec. Besuch von Schloß Buchwald und Belvedere. Anschließend Fahrt nach Krummhübel-Brückenberg/Karpacz und Besichtigung der Kirche Wang. Mit einem Abstecher zu den Tirolerhäusern an der Leinenfabrik weiter nach Erdmannsdorf/Mysłakowice. Ausblick vom Schloßturm übers Hirschberger Tal. Spaziergang an der Pfarrkirche vorbei zum Zillertaler Haus „Dom Tirolski“ zum Nachmittagskaffee. Quartier und Abendessen im Hotel Schloß Lomnitz.


Freitag, 8. Juli 2005        Auf den Spuren der Gebrüder Hauptmann
Morgens nach Agnetendorf/Jagniątków. Besuch in Gerhart Hauptmanns Haus „Wiesenstein”. Waldwanderung auf dem Leiterweg nach Schreiberhau/Szklarska Poręba. Mittagsrast in Schreiberhau. Besuch im Haus der Brüder Carl und Gerhart Hauptmann in Mittel-Schreiberhau. Am Nachmittag über die Sudetenstraße nach Bad Flinsberg/Świeradów Zdrói. Kaffeezeit im Kurzentrum. Vom Isergebirge über Greifenberg/Gryfów und Lauban/Lubań nach Görlitz. Quartier und Abendessen im Hotel „Börse“, Untermarkt 16, 02826 Görlitz, Tel. 03581-7642-0, www.boerse-goerlitz.de.


Samstag, 9. Juli 2005                                Görlitz
Tagsüber - unterbrochen durch Mittagspause und Kaffeezeit - Stadtführung im Altstadtkern von Görlitz mit Peterskirche, Peterstraße, Brüderstraße, Untermarkt und Obermarkt sowie in der „Stadterweiterung” mit Kaufhaus, Demianiplatz und Synagoge. Besuch einer „Denkmalbaustelle“. Führung im Waidhaus, dem Fortbildungszentrum für Handwerk und Denkmalpflege und Möglichkeit zum Besuch des Schlesischen Museums zu Görlitz. Am späten Nachmittag Orgelmusik in der Peterskirche. Quartier und Abschiedsessen im Hotel „Börse”.


Sonntag, 10. Juli 2005                            Heimkehr
Morgens in Görlitz Besuch des Nikolaifriedhofes, der Nikolaikirche mit der Ausstellung zu Jakob Böhme und des Heiligen Grabes. Um 12 Uhr Heimfahrt. Zwischenhalt um 13.30 Uhr am Bahnhof Dresden-Neustadt und um 16 Uhr am Bahnhof in Erkner. Gegen 20.30 Uhr Ankunft am Hauptbahnhof Lübeck.



Die Academia Baltica
Concordia domi foris pax – Eintracht im Innern und Friede im Äußern.Der Mahnung verpflichtet, die vom Holstentor die Gäste Lübecks grüßt, arbeitet die Academia Baltica im Netzwerk der Völker und Staaten Mitteleuropas und des Ostseeraumes, in guter Tradition und mit neuer Kraft. Die Akademie hat ihren Sitz im Hoghehus am Koberg, im wohl ältesten Steinbau Lübecks aus der Zeit um 1200, einst Sitz des Landvogts als Vertreter des Kaisers im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation. Ein paar Schritte weiter steht das Haus der „Buddenbrooks“, Gedenkort der Brüder Heinrich und Thomas Mann, dichtbei das künftige Zentrum für Willy Brandt und wiederum um die Ecke das Haus für Günter Grass, des dritten der Lübecker Nobelpreisträger. Ihnen benachbart leistet die Academia Baltica ihren Beitrag zur Begegnung der Menschen und zu neuem europäischen Miteinander.

Der Förderverein der Academia Baltica
Wer die Arbeit der Akademie unterstützen will, kann Mitglied werden im Verein zur Förderung der Academia Baltica. Der Mindestbeitrag beträgt 60 € im Jahr. Beiträge und Spenden sind abzugsfähig. Der Förderverein hat sein Konto bei der Deutschen Bank Lübeck (BLZ 230 707 00) Nr. 9 048 711.
                                                                                    

Teilnahme
Die Kosten für die Teilnahme betragen 1.048 €, der Zuschlag für Einzelzimmer 180 €. Darin sind enthalten die Busreise, Übernachtungen in guten Hotels (Zimmer mit Dusche/WC), Halbpension und - soweit ausdrücklich notiert - Mittagessen, das gesamte Programm, Seminar- und Reiseleitung und eine Rücktrittskostenversicherung. Die Zahl der Teilnehmer ist auf 35 beschränkt. Anmeldeschluß ist der 25. April 2005 . Bitte vermerken Sie auf Ihrer Anmeldung die Bestellung eines Einzelzimmers oder ihren Wunsch für die Partnerin/den Partner im Doppelzimmer. Mit unserer Bestätigung nennen wir Ihnen unsere Zahlungs- und Stornobedingungen. Bitte beachten Sie, daß Sie einen noch mindestens zwei Monate gültigen Personalausweis benötigen. - Kleinere Änderungen im Programm müssen wir uns vorbehalten. - Unsere Veranstaltungsnummer ist 22-05.
                                                                                      

Lektüre : Wir empfehlen zur Einstimmung Arne Franke: Das schlesische Elysium. Burgen, Schlösser, Herrenhäuser und Parks im Hirschberger Tal. Potsdam 2003. Außerdem die Schriften des früheren schlesischen Landeskonservators Günther Grundmann, sämtlich erschienen im Münchner Bergstadtverlag Wilh. Gottl. Korn: Das Riesengebirge in der Malerei der Romantik, dritte, erweiterte Auflage 1965; Kunstwanderungen im Riesengebirge. Studien aus 50 Jahren 1917-1967, 1969; Stätten der Erinnerung. Denkmäler erzählen schlesische Geschichte, zweite, verbesserte Auflage 1975. Siehe auch: www.arnefranke.de.

Titelbild: Schloß Erdmannsdorf / Mysłakowice.


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